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Backup mit Kopia in den Cloud-Speicher
Cloud-Speicher · Windows, Linux, macOS
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Für alle, die lieber ein Fenster bedienen als eine Kommandozeile. Am Ende läuft die Sicherung nach Zeitplan, und Sie sehen auf einen Blick, was wann gesichert wurde — ohne Konto bei noch einem Anbieter.
Verschlüsseln Sie, bevor die Daten hochgehen
Der Speicher gehört uns. Wir könnten jederzeit ihr Passwort zurücksetzen und hineinsehen — technisch, ohne dass es jemand verhindern könnte. Verschlüsseln Sie auf Ihrem eigenen Rechner, dann liegt bei uns Zeichensalat: Wir sehen, wie groß Ihre Sicherung ist, und sonst nichts.
Das Werkzeug dürfen Sie sich aussuchen — jedes auf dieser Seite kann es. Die Passphrase gehört nur Ihnen. Wir speichern sie nicht, wir kennen sie nicht, und wir können sie Ihnen nicht wiederbeschaffen: Ohne Passphrase ist die Sicherung verloren. Genau das ist der Sinn — und der Preis. Sie gehört in Ihren Passwortspeicher und nicht auf den Rechner, den Sie sichern.
Passphrase erzeugen
Entsteht in Ihrem Browser und verlässt dieses Fenster nicht — es geht kein Aufruf an uns hinaus. Übertragen Sie sie in Ihren Passwortspeicher, bevor Sie weiterlesen.
24 Zeichen aus einem Alphabet ohne verwechselbare Buchstaben — rund 117 Bit. Die Bindestriche sind nur zum Lesen da; sie gehören mit in die Passphrase.
Sie brauchen Server, Benutzername und Passwort Ihres Speichers. Sie stehen im Kundenbereich unter Cloud-Speicher. Der Server heißt kunde1-7.speicher.idodns.de, der Benutzername kunde1 — in den Beispielen unten stehen sie als Platzhalter. Der SSH-Port ist 23, nicht 22; das ist die häufigste Ursache für „Verbindung abgelehnt“. Und Ihr Verzeichnis ist /home/ — im Wurzelverzeichnis dürfen Sie nicht schreiben.
Diese Anleitung gehört zu Cloud-Speicher von IDO DNS Service — was die Leistung kann und was sie kostet.
Diese Seite ist die Alternative, nicht der Hauptweg. Wer unter Windows das Einfachste sucht, nimmt Duplicati: Benutzername und Passwort ins Formular, fertig. Kopia lohnt sich, wenn Sie eine echte Windows-Anwendung statt einer Oberfläche im Browser wollen — es kann dasselbe und dedupliziert etwas besser.
Kopia — Oberfläche, kein Konto
Kopia hat eine richtige Windows-Anwendung, verschlüsselt immer (es gibt keinen Schalter, mit dem man es versehentlich abstellt) und verlangt keine Anmeldung — weder bei uns noch beim Hersteller. Herunterladen, installieren, loslegen.
Es dedupliziert außerdem: Was sich zwischen zwei Sicherungen nicht geändert hat, geht nicht noch einmal über die Leitung. Bei einem Laptop mit langsamem Upload ist das der Unterschied zwischen „läuft nachts durch“ und „läuft immer noch“.
Was Sie brauchen
- Windows und Administratorrechte für die Installation von KopiaUI.
- Server, Benutzername und Passwort Ihres Speichers aus dem Kundenbereich unter Cloud-Speicher — Kopia meldet sich damit an, ein Schlüsselpaar ist nicht nötig.
- Die Serverkennung aus dem Kundenbereich (Zugangsdaten → Serverkennung), alle Zeilen — Kopia fragt danach als „Known Hosts“.
- Die Passphrase aus dem Kasten oben — im Passwortspeicher, bevor es losgeht. Sie ist nicht das Zugangspasswort.
Einrichten
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KopiaUI herunterladen und installieren
Von kopia.io/docs/installation die Datei für Windows (KopiaUI). Kein Konto, keine Seriennummer, keine E-Mail-Adresse.
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Die Serverkennung aus dem Kundenbereich kopieren
Kopia will wissen, mit welchem Server es spricht — sonst könnte sich jemand dazwischenschieben. Die Kennung steht bei Ihrem Speicher unter Zugangsdaten → Serverkennung: aufklappen, markieren, kopieren. Kein Befehl nötig.
In vielen Anleitungen im Netz steht dafür ssh-keyscan. Unter Windows funktioniert das nicht: Der mitgelieferte SSH-Client bricht mit choose_kex: unsupported KEX method ab und gibt nur Zeilen aus, die mit # beginnen — die sehen aus wie ein Ergebnis, sind aber keines. Sparen Sie sich das; nehmen Sie die Zeile aus dem Kundenbereich.
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Repository anlegen: SFTP
In KopiaUI Create Repository → SFTP Server und eintragen:
Host: kunde1-7.speicher.idodns.de Port: 23 Username: kunde1 Path: /home/kopia Password: das Zugangspasswort Ihres Speichers Known Hosts: die Serverkennung aus Schritt 2 einfügenPort 23, nicht 22 — das Feld steht auf 22, wenn Sie nichts tun, und ist die häufigste Ursache für „connection refused“.
Der Pfad muss mit /home/ beginnen. Im Wurzelverzeichnis / dürfen Sie nicht schreiben — das ist keine Schikane, sondern Bedingung: Ein SSH-Zugang, der in ein Verzeichnis eingesperrt ist, bekommt genau dieses Verzeichnis schreibgeschützt, sonst verweigert der Dienst die Anmeldung ganz. Geschrieben wird darunter. /kopia scheitert deshalb mit einem nichtssagenden „Failure“.
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Die Passphrase — das ist die wichtige Stelle
Im nächsten Schritt fragt Kopia nach einem Repository Password. Das ist nicht das Zugangspasswort von eben, sondern die Passphrase aus dem Kasten oben: Sie macht die Daten unlesbar, bevor sie zu uns gehen.
Zwei verschiedene Dinge, und der Unterschied entscheidet alles: Das Zugangspasswort öffnet die Tür — das kennen wir auch. Die Passphrase macht den Inhalt lesbar — die kennen nur Sie, und ohne sie ist die Sicherung verloren.
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Es gibt nichts zum Hochladen — hier hört die Ähnlichkeit mit einem Dateimanager auf
Nach dem Anlegen des Repositorys sucht man unwillkürlich das Fenster, in das man Dateien zieht. Es gibt keins, und das ist richtig so: Sie sagen Kopia, welchen Ordner auf Ihrem Rechner es sichern soll — den Rest erledigt es allein, verschlüsselt und immer wieder.
Wer den Speicher mit WinSCP ansieht, findet dort keine Dateien und keine Ordnernamen, sondern Verzeichnisse wie p6a, q2f, s0b und daneben kopia.repository.f. So sieht ein funktionierendes Repository aus — es ist kein Fehler, sondern der Beweis: Die p…-Verzeichnisse enthalten Ihre Daten, verschlüsselt und in Blöcke zerlegt. Selbst ein Dateiname wie „Lohnabrechnung 2026.pdf“ wäre ja schon eine Auskunft. Zurück kommen Sie ausschließlich über Kopia — mit Ihrer Passphrase.
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Auswählen, was gesichert wird
Oben auf Snapshots, dann New Snapshot, und den Ordner wählen — das ist die Stelle, an der die Sicherung entsteht. Sinnvoll sind C:\Users\<Name> und die Verzeichnisse Ihrer Fachanwendungen — nicht das ganze Laufwerk: Windows ist in einer Stunde neu installiert, Ihre Daten nicht.
Datenbanken vorher als Datei exportieren. Eine laufende .mdf oder .fdb ist mitten im Schreiben und danach unbrauchbar.
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Zeitplan und Aufbewahrung
Beim Snapshot auf Policy → Snapshot Frequency (etwa alle 12 Stunden) und Retention. Ohne Begrenzung wächst die Sicherung, bis der Speicher voll ist.
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Einmal zurückholen
Snapshots → einen Eintrag anklicken → Restore, Ziel „an einen anderen Ort“. Oder Mount as drive und wie in einem Laufwerk darin blättern. Erst wenn das einmal geklappt hat, wissen Sie, dass die Passphrase stimmt.
Die Passphrase gehört nicht auf diesen Rechner. Sie ist genau für den Fall da, in dem er weg ist — gestohlen, verschlüsselt, abgebrannt. In den Passwortspeicher, oder ausgedruckt in den Ordner, in dem auch die Verträge liegen.
Andere Wege
Duplicati ist der kürzere Weg: Assistent im Browser, Anmeldung mit Benutzername und Passwort, kein Schlüssel und keine Serverkennung zum Einfügen.
restic ist eine einzelne .exe — kein Installationsprogramm, kein Konto. Es läuft über die Aufgabenplanung und ist auf einem Server leichter zu prüfen als ein Dienst mit eigener Oberfläche: Es gibt ein Skript, das man lesen kann, und einen Rückgabewert. Dafür verlangt es zwingend einen SSH-Schlüssel.
Wenn es nicht klappt
„connection refused“ oder es passiert minutenlang nichts
Der Port. Der Speicher hört auf 23, nicht auf 22 — das Feld steht auf 22, wenn man nichts tut.
„key mismatch“, „host key mismatch“ oder „unknown host“
Meist fehlt eine Zeile, nicht der ganze Eintrag: Die Serverkennung besteht aus mehreren Zeilen — eine je Verfahren —, und Kopia sucht sich eines davon aus. Ist ausgerechnet das nicht dabei, meldet es „key mismatch“. Das klingt nach falschem Schlüssel und sieht nach Betrugsversuch aus, ist aber nur eine fehlende Zeile.
Holen Sie die Kennung deshalb erneut aus dem Kundenbereich (Zugangsdaten → Serverkennung) und fügen Sie alles ein, was dort steht.
„choose_kex: unsupported KEX method“
Das kommt von ssh-keyscan oder ssh unter Windows, nicht von Kopia: Der mitgelieferte Client kündigt ein Schlüsseltauschverfahren an, das er selbst nicht beherrscht. Kopia bringt seine eigene SSH-Umsetzung mit und ist davon nicht betroffen — nehmen Sie die Serverkennung aus dem Kundenbereich, dann brauchen Sie den Befehl gar nicht.
Ich sehe nirgends, wo ich Dateien hochladen kann
Das ist so vorgesehen. Kopia sichert Ordner Ihres Rechners, statt Dateien entgegenzunehmen: Sie wählen unter Snapshots → New Snapshot ein Verzeichnis aus, und Kopia überträgt es verschlüsselt — beim ersten Mal ganz, danach nur noch, was sich geändert hat. Ein Dateimanager wäre der falsche Weg: Er würde jedes Mal alles neu hochladen, unverschlüsselt und ohne Versionen.
Zurück geht es über Snapshots → Restore oder Mount as drive — dann sehen Sie Ihre Sicherung wie ein Laufwerk und können darin blättern.
„cannot create path“ oder „SSH_FX_FAILURE“
Zwei Ursachen, beide mit derselben nichtssagenden Meldung:
Erstens der Pfad. Er muss mit /home/ beginnen; im Wurzelverzeichnis dürfen Sie nicht schreiben.
Zweitens ein Ordner, den es schon gibt. Hat ein früherer Versuch ihn angelegt, meldet der Server beim erneuten Anlegen genau dasselbe. Nehmen Sie dann einen neuen Namen (/home/kopia-2) oder löschen Sie den leeren Ordner vorher — etwa mit WinSCP.
„invalid repository password“
Das ist die Passphrase, nicht das Zugangspasswort. Zwei verschiedene Dinge: Das Zugangspasswort lässt uns die Tür aufmachen, die Passphrase macht den Inhalt lesbar — und die kennen nur Sie. Verloren heißt verloren; wir können sie nicht wiederherstellen.
Es dauert ewig
Die erste Sicherung überträgt alles — danach nur noch Änderungen. Läuft es auch später nicht schneller, liegt es meist am Upload des Anschlusses. Legen Sie die Sicherung in die Nacht.
Der Speicher ist voll
Erst die Aufbewahrung begrenzen (Policy → Retention). Reicht das nicht, stocken wir im Kundenbereich auf: Er wird im laufenden Betrieb umgestellt, Server und Zugangsdaten bleiben, und in Kopia ist nichts zu ändern.
Wie es weitergeht
Nach den ersten Snapshots zeigt Kopia unter „Snapshots“ je Lauf eine Zeile, und der Kundenbereich die Belegung — die p…-Verzeichnisse dort sind Ihre Daten. Der Termin für den Kalender: in drei Monaten einen Snapshot per Mount as drive einhängen und eine Datei öffnen. Die zweite Maschine ist danach schnell erledigt — dieselbe Serverkennung, ein eigener Pfad unter /home/, eine eigene Passphrase.
Wer es noch einfacher will, nimmt Duplicati; für Server, deren Sicherung als Skript lesbar sein soll, restic. Und wenn der Rechner beim Kunden steht, bringt Sie der Fernzugriff per WireGuard hin, um nachzusehen — ohne Portfreigabe, auch hinter DS-Lite.
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Steht die Antwort dort nicht, schreiben Sie uns an info@idodns.de — mit dieser Anleitung im Betreff. Was mehrfach gefragt wird, steht danach hier.