Datenschutzerklärung
Inhalt
Diese Erklärung beschreibt, welche Daten bei der Nutzung von IDO DNS Service anfallen, wozu wir sie verwenden und wie lange wir sie aufbewahren.
1. Verantwortlicher
IDO GmbH
Anderslebener Straße 40, 39387 Oschersleben
E-Mail: info@ido-gmbh.de
2. Welche Daten wir verarbeiten
a) Kontodaten
Bei der Registrierung: E-Mail-Adresse und Passwort (nur als nicht rückrechenbare Prüfsumme gespeichert). Bei einer kostenpflichtigen Bestellung zusätzlich Name beziehungsweise Firma, Anschrift und auf Wunsch die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
Zweck: Erfüllung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), bei Rechnungsdaten zusätzlich Erfüllung gesetzlicher Pflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO).
b) Hostnamen und gemeldete IP-Adressen
Zu jedem von Ihnen angelegten Hostnamen speichern wir den vergebenen Namen, die zuletzt gemeldete IPv4- und IPv6-Adresse, den Zeitpunkt der letzten Meldung, die Adresse, von der die Meldung kam, und die Anzahl der Meldungen.
Wichtig zu wissen: Die von Ihnen gemeldete IP-Adresse wird als DNS-Eintrag im öffentlichen Domain Name System veröffentlicht. Das ist der Zweck des Dienstes — jeder, der Ihren Hostnamen kennt oder die Zone durchsucht, kann sie abfragen. Damit dabei nicht zusätzlich Ihr Name preisgegeben wird, vergeben wir die Hostnamen selbst, statt sie frei wählen zu lassen.
Zweck: Erfüllung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
c) Serverprotokolle und Sicherheitsdaten
Bei jedem Zugriff auf die Website und den Update-Endpunkt fallen an: IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufener Pfad und Ergebnis. Fehlgeschlagene Anmeldeversuche werden gezählt, um automatisiertes Durchprobieren von Passwörtern zu unterbinden.
Zweck: Betriebssicherheit und Abwehr von Angriffen, berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
d) Zahlungsdaten
Bei einer kostenpflichtigen Bestellung werden Name, E-Mail-Adresse, Rechnungsanschrift und der bestellte Tarif an unseren Zahlungsdienstleister Stripe übermittelt. Dort geben Sie auch Ihr Zahlungsmittel ein.
Ihre Zahlungsdaten – Kartennummer, IBAN – erreichen uns zu keinem Zeitpunkt. Sie werden ausschließlich von Stripe verarbeitet. Wir erhalten von dort nur eine Kundennummer, den Zustand des Abonnements, den Zahlungsstatus und die Rechnungsdaten.
Zweck: Erfüllung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO).
e) Änderungsprotokoll
Sicherheitsrelevante Vorgänge in Ihrem Konto — Anmeldung, Änderung von Daten, Anlegen und Löschen von Hostnamen, Tarifwechsel — werden mit Zeitpunkt, handelnder Person und IP-Adresse festgehalten.
Zweck: Nachvollziehbarkeit, berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
f) Anfragen (Ticketsystem)
IT-Dienstleister können über unseren Dienst Anfragen ihrer eigenen Kunden bearbeiten. Dafür hinterlegen sie Ansprechpartner (Name, E-Mail-Adresse, wahlweise Telefonnummer und Funktion) und führen den Verlauf einer Anfrage: Nachrichten, interne Notizen, Statuswechsel, Anhänge und die Kennungen der ausgetauschten E-Mails. Der Ansprechpartner liest und beantwortet seine Anfrage über einen persönlichen Link ohne eigenes Konto oder per Antwort auf unsere E-Mail.
Diese Daten verarbeiten wir im Auftrag des Dienstleisters (Art. 28 DSGVO); er ist Ihnen gegenüber verantwortlich, und mit ihm besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Wir lesen Anfragen nicht mit und nutzen die Adressen zu keinem anderen Zweck. Eine E-Mail-Adresse wird erst angeschrieben, nachdem ihr Inhaber sie über einen Bestätigungslink freigegeben hat. Abgeschlossene Anfragen löschen wir nach 24 Monaten; Ansprechpartner löscht der Dienstleister selbst.
Zweck: Vertrag mit dem Dienstleister (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO).
3. Was wir nicht tun
- Wir binden keine fremden Dienste in die Seiten ein. Es lädt kein Zählpixel, kein Tag-Manager und kein Skript von Google, Meta oder TikTok — auf keiner unserer Seiten. An keinen dieser Anbieter geht beim Besuch unserer Seiten irgendetwas. Was wir nach einem Vertragsschluss von unserem Server aus an Google Ads melden — und weshalb dabei in Ihrem Browser nichts geschieht — steht in Abschnitt 3a.
- Wir messen, welche Seiten gelesen werden — auf unserem eigenen Server. Was dabei entsteht und wie lange es liegt, steht in Abschnitt 3b. Es verlässt unseren Server nicht, und es wird mit nichts verknüpft, woran Ihr Name steht.
- Schriften und Skripte werden von unserem eigenen Server ausgeliefert. Es werden keine Daten an Google Fonts oder ein Content Delivery Network übertragen.
- Wir setzen kein Cookie, um Sie wiederzuerkennen, und keines für Werbung. Es gibt genau ein Cookie (__Host-idodns_session), und es steht schon da, bevor Sie sich anmelden: Es enthält nichts als eine Zufallskennung — alles Weitere liegt auf unserem Server. Daran hängen der Schutz vor gefälschten Formularen, Meldungen wie „Gespeichert“, nach der Anmeldung Ihre Anmeldung — und, wenn Sie über eine Anzeige gekommen sind, die Klick-Kennung aus Abschnitt 3a. Es ist für den Betrieb dieser Seiten erforderlich, gilt bis zum Schließen des Browsers und braucht nach § 25 Abs. 2 TDDDG keine Einwilligung.
- Wenn Sie die Ansicht auf hell oder dunkel umstellen, merkt sich Ihr Browser das örtlich (localStorage) — das haben Sie selbst ausgelöst, es verlässt Ihr Gerät nicht, und auch dafür braucht es nach § 25 Abs. 2 TDDDG keine Einwilligung.
- Die Bezahlseite läuft auf den Servern von Stripe, nicht auf unseren. Auf unseren eigenen Seiten ist kein Skript von Stripe eingebunden — solange Sie nichts bestellen, erfährt Stripe nichts von Ihnen.
- Ihre Daten werden nicht verkauft und nicht zu Werbezwecken weitergegeben.
- Beim DNS-Dienst läuft der Datenverkehr zu Ihrem Anschluss nicht über uns — wir tragen nur die Adresse ein. Beim Fernzugriff ist das anders; was dort geschieht, steht in Abschnitt 5.
3a. Erfolgsmessung unserer Anzeigen (Offline-Conversion-Import)
Wir schalten Anzeigen bei Google. Klicken Sie auf eine davon, hängt Google an die Adresse dieser Seite eine Klick-Kennung an — je nach Gerät und Weg den Parameter gclid, gbraid oder wbraid (die beiden letzten bei Klicks auf Apple-Geräten). Wir speichern sie in Ihrer Sitzung auf unserem Server — nicht auf Ihrem Gerät. Es wird dafür kein zusätzliches Cookie gesetzt und kein Skript von Google geladen.
Legen Sie anschließend ein Konto an oder schließen Sie einen kostenpflichtigen Vertrag ab, übermitteln wir an Google Ads: die Klick-Kennung (genau eine der drei genannten), den Zeitpunkt der Registrierung beziehungsweise des Kaufs und bei einem Kauf den Nettobetrag. Google erfährt damit, welche Anzeige zu einem Abschluss geführt hat. Weitere Angaben über Sie gehen dabei nicht an Google — insbesondere weder Ihr Name noch Ihre E-Mail-Adresse noch Ihre Anschrift.
Empfänger ist die Google Ireland Limited, Dublin; die Daten werden in die Vereinigten Staaten übermittelt. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse daran zu erfahren, welche unserer Anzeigen wirkt (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Sie können dem widersprechen — eine Nachricht an die im Impressum genannte Adresse genügt; wir löschen die Klick-Kennung dann aus Ihrem Konto, und es geht nichts an Google.
Die Klick-Kennung wird spätestens nach 90 Tagen nicht mehr übermittelt; danach nimmt Google sie ohnehin nicht mehr an.
Der technische Weg ist seit dem 28.09.2026 die Data Manager API von Google; zuvor war es die Google-Ads-API. An dem, was übermittelt wird, ändert das nichts — nur an der Schnittstelle, über die es geht. Empfänger und Rechtsgrundlage bleiben dieselben.
Das beschriebene Verfahren heißt bei Google Offline-Conversion-Import (englisch offline conversion import beziehungsweise enhanced conversions for leads): Die Meldung geht von unserem Server über die Google-Ads-API hinaus, nicht aus Ihrem Browser. Deshalb finden Sie auf unseren Seiten auch kein Google-Tag und keinen Tag-Manager — und deshalb fragen wir Sie dazu nicht um Erlaubnis, sondern nennen es Ihnen hier und geben Ihnen den Widerspruch.
3b. Welche Seiten gelesen werden
Wir wollen wissen, welche unserer Seiten weiterhelfen und welche nicht. Dafür zeichnet unser Server je Besuch auf: welche Seiten in welcher Reihenfolge aufgerufen wurden, wann das war, und woher Sie kamen (Suchmaschine, Anzeige, Verweis von einer anderen Seite oder direkte Eingabe).
Dazu kommt ein Ja oder Nein: ob in Ihrem Browser das Skript dieser Seite ausgeführt wurde. Wir brauchen das, weil ein großer Teil der Aufrufe von Programmen kommt, die Seiten einsammeln, und sich viele davon als Browser ausgeben. Die Meldung enthält keine Angabe über Sie — sie besteht darin, dass es sie gibt.
Dabei wird nichts auf Ihrem Gerät abgelegt oder ausgelesen, was nicht ohnehin da wäre. Es gibt kein zusätzliches Cookie, keinen localStorage-Eintrag und keinen Fingerabdruck Ihres Browsers. Die Aufzeichnung läuft vollständig auf unserem Server in Deutschland; an Dritte geht davon nichts.
Was dabei nicht gespeichert wird
- Keine IP-Adresse und keine Browserkennung.
- Keine Verbindung zu einem Konto. Auch wenn Sie sich später registrieren, lässt sich nicht nachsehen, welchen Weg Sie vorher genommen haben — die Aufzeichnung kennt Ihr Konto nicht und kann ihm nicht zugeordnet werden, auch nicht rückwirkend.
- Keine Klick-Kennung. Die gclid aus Abschnitt 3a steht nicht an diesen Datensätzen.
Zusammengehalten werden die Seiten eines Besuchs durch eine Zufallszahl, die in Ihrer Sitzung liegt. Sie sagt für sich genommen nichts über Sie und ist verschwunden, sobald Sie den Browser schließen — beim nächsten Besuch sind Sie für uns jemand anderes.
Rechtsgrundlage und Widerspruch
Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse daran zu erfahren, ob unsere Seiten ihren Zweck erfüllen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Weil dabei nichts zusätzlich auf Ihrem Endgerät gespeichert oder ausgelesen wird, braucht es nach § 25 Abs. 2 TDDDG keine Einwilligung — und deshalb fragen wir Sie auch nicht mit einem Banner danach.
Sie können der Verarbeitung widersprechen (Art. 21 DSGVO) — eine Nachricht an die im Impressum genannte Adresse genügt. Da die Aufzeichnung keinen Bezug zu Ihrer Person kennt, hilft Ihnen außerdem jeder dieser Wege sofort: „Do Not Track" beziehungsweise „Global Privacy Control" in Ihrem Browser einschalten, im privaten Fenster surfen oder die Cookies für diese Seite löschen.
Wie lange
Die einzelnen Aufzeichnungen werden nach 90 Tagen gelöscht. Was darüber hinaus bleibt, sind reine Zahlen ohne jeden Bezug zu einem Besuch — etwa „am 14. März kamen 82 Besucher".
4. Fernzugriff: was der Vermittlungsserver sieht
Der Fernzugriff ist ein eigener Dienst mit eigenen Regeln, und wir beschreiben ihn hier ausdrücklich getrennt — weil bei ihm anders als beim DNS-Dienst Datenverkehr über unsere Server läuft.
Wie die Verbindung zustande kommt
Jede Gegenstelle — Büro-Router, Server, Telefon — wählt sich zu einem Vermittlungsserver hinaus, den wir betreiben. Das ist der Grund, weshalb der Dienst auch an Anschlüssen ohne eigene IPv4-Adresse funktioniert. Der Vermittler stellt die Verbindung zwischen den Gegenstellen desselben Kundennetzes her.
Die Schlüssel
Zu jeder Gegenstelle gehört ein geheimer Schlüssel. Dieser entsteht in Ihrem Browser oder in Ihrem Gerät und wird uns nie übermittelt. Wir speichern ausschließlich den zugehörigen öffentlichen Teil. Aus unseren Daten allein lässt sich deshalb kein Zugang zu Ihrem Netz herstellen.
Was der Vermittler sieht — und was wir speichern
Wir sagen das offen, weil es sich technisch nicht anders einrichten lässt: Damit der Vermittler die Kundennetze voneinander trennen kann, muss er sehen, wohin ein Paket gehen soll. Er entschlüsselt es dafür und verschlüsselt es für die Gegenseite erneut. Für diesen Augenblick liegen die übertragenen Daten auf unserem Server offen.
Wir lesen sie nicht mit und zeichnen keine Inhalte auf. Gespeichert werden ausschließlich:
- der Zeitpunkt der letzten Verbindung je Gegenstelle,
- die Anzahl der übertragenen Bytes je Gegenstelle,
- die von Ihnen vergebenen Namen und der öffentliche Schlüssel,
- der gemeinsame Zusatzschlüssel (PresharedKey), sofern Ihr Gerät einen vorgibt — bei uns verschlüsselt gespeichert.
Diese Angaben brauchen wir für die Zustandsanzeige, die Fehlersuche und die Abrechnung. Verbindungsziele, aufgerufene Adressen oder Inhalte werden weder gespeichert noch ausgewertet. Auf dem Vermittlungsserver selbst liegen keine Kundennamen, E-Mail-Adressen oder Vertragsdaten — nur die zum Handschlag nötigen Schlüssel und die Adressen im Tunnelnetz.
Der geheime Schlüssel Ihrer Gegenstelle bleibt bei Ihnen; wir sehen ihn nie. Deshalb öffnet der gemeinsame Zusatzschlüssel für sich genommen nichts — er ist eine zweite Sperre vor demselben Handschlag, nicht der Schlüssel dazu.
Wer diese Verarbeitung ganz ausschließen möchte, kann einen eigenen Vermittlungsserver buchen; dann teilen Sie ihn mit niemandem.
Erreichbarkeitswache
Haben Sie die Erreichbarkeitswache gebucht, speichern wir die von Ihnen eingetragenen Empfänger — Name, E-Mail-Adresse und die Verzögerung, ab der sie benachrichtigt werden. Meldet sich ein Standort über diese Zeit hinaus nicht, geht an diese Adressen eine E-Mail, die den Standort und das betroffene Kundennetz benennt.
Die Adressen tragen Sie ein, nicht wir. Jede eingetragene Adresse bekommt deshalb sofort eine kurze Nachricht darüber — ohne Namen eines Kundennetzes — und in jeder weiteren Nachricht einen Abmeldelink. Wer sich abmeldet, bekommt keine weitere Post; Sie sehen die Abmeldung in Ihrer Liste.
Wenn Sie IT-Dienstleister sind
Betreuen Sie mit diesem Dienst die Netze Ihrer eigenen Kunden, sind Sie gegenüber diesen Kunden verantwortlich beziehungsweise deren Auftragsverarbeiter, und wir sind Ihr Unterauftragsverarbeiter. Sie schließen mit uns einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO; darin sind auch unsere weiteren Unterauftragsverarbeiter benannt. Den Vertrag können Sie jederzeit unter Auftragsverarbeitung nachlesen; angenommen wird er in Ihrem Kundenbereich.
Ein Punkt gehört ausdrücklich dazu: Ein von Ihnen eingerichtetes Verwaltergerät erreicht alle Ihre Kundennetze. Jede Einrichtung und jede Sperrung eines solchen Geräts wird protokolliert und ist im Protokoll nachvollziehbar. Ihre Kunden erreichen einander nicht; die Trennung ist eine durchgesetzte Regel auf unserem Vermittler und keine Absprache.
Zertifikate für Geräte in Ihrem Netz
Auf Wunsch stellen wir für Ihre Geräte ein Zertifikat aus, damit der Browser bei einem Server in Ihrem Netz keine Warnung mehr zeigt. Dabei entstehen drei Arten von Daten, und eine davon verdient Ihre besondere Aufmerksamkeit.
- Namen und lokale Adressen
- Die von Ihnen eingetragenen Gerätenamen und die zugehörigen privaten IP-Adressen (etwa 192.168.178.10) tragen wir in die DNS-Zone idodns.de ein. Diese Einträge sind öffentlich abrufbar — das ist technisch nötig, damit eine Zertifizierungsstelle den Namen prüfen kann. Erreichbar sind die Geräte darüber nicht: Private Adressen sind aus dem Internet grundsätzlich nicht ansprechbar.
- Eintrag in öffentlichen Zertifikatsprotokollen
- Jedes ausgestellte Zertifikat wird von der Zertifizierungsstelle in öffentliche, weltweit einsehbare Verzeichnisse eingetragen (Certificate Transparency). Die darin enthaltenen Namen — etwa *.ihrname.idodns.de — lassen sich dort dauerhaft nachschlagen und nicht wieder entfernen.
- Der private Schlüssel
-
Der private Schlüssel des Zertifikats entsteht bei uns und wird verschlüsselt in unserer Datenbank gespeichert. Das bedeutet im Klartext: Wir wären technisch in der Lage, uns gegenüber Ihren Geräten als der betreffende Server auszugeben. Wir tun das nicht, und wir haben kein Interesse daran — aber Sie sollen es wissen, statt es zu vermuten.
Was wir dagegen tun: Der Schlüssel wird nie angezeigt, sondern nur als Datei ausgeliefert, und jeder Abruf steht in Ihrem Änderungsprotokoll. Löschen Sie das Kundennetz, wird auch der Schlüssel gelöscht.
Wenn Sie das nicht wollen, gibt es einen Weg daran vorbei: Sie können die Zertifikate selbst beantragen. Wir können Ihnen dafür einen Zugang einrichten, der ausschließlich den Prüfeintrag für Ihre eigenen Namen setzen darf — der Schlüssel verlässt dann Ihr Gerät nie. Sprechen Sie uns dazu an unter info@idodns.de.
- Zertifizierungsstelle
- Die Zertifikate stammen von Let's Encrypt (Internet Security Research Group, 548 Market St, PMB 77519, San Francisco, CA 94104-5401, USA). Übermittelt werden dabei die Namen, für die das Zertifikat gilt, sowie eine Kontaktadresse für Ablaufwarnungen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Vertrags); die Übermittlung in die USA stützt sich auf Art. 49 Abs. 1 lit. b DSGVO, da sie zur Erbringung der von Ihnen angeforderten Leistung erforderlich ist.
5. Empfänger
- Hetzner Online GmbH, Gunzenhausen
- Betrieb der DNS-Zone. Die von Ihnen gemeldeten IP-Adressen und Ihre Hostnamen werden dorthin übermittelt, damit sie im DNS auflösbar sind. Serverstandort Deutschland, Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Dort stehen außerdem die Vermittlungsserver des Fernzugriffs. Dort steht außerdem der Cloud-Speicher. Was Sie dorthin sichern, verschlüsseln Sie selbst, bevor es übertragen wird; wir und der Betreiber des Rechenzentrums sehen den Umfang der Sicherung, nicht ihren Inhalt. Die Passphrase kennen wir nicht und können sie nicht wiederherstellen.
- Stripe Payments Europe, Ltd., Dublin (Irland)
-
Abwicklung der Zahlungen, Rechnungsstellung und Verwaltung der Abonnements. Übermittelt
werden Name, E-Mail-Adresse, Rechnungsanschrift, auf Wunsch die
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer sowie Angaben zum gebuchten Tarif. Die Zahlungsdaten
selbst erheben und speichern ausschließlich Stripe. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung
des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Stripe verarbeitet Daten auch in den USA. Grundlage dafür sind die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission und die Zertifizierung von Stripe unter dem EU-US Data Privacy Framework. Einzelheiten: stripe.com/de/privacy. - IDO GmbH — Serverbetrieb
- Betrieb von Anwendung und Datenbank. Serverstandort Deutschland.
- Let's Encrypt (Internet Security Research Group, USA)
- Ausstellung der Zertifikate für Geräte in Ihrem Netz. Übermittelt werden nur die Namen aus der Bestellung — sie stehen ohnehin binnen Minuten in der weltweit einsehbaren Zertifikatstransparenz. Die hinterlegte Kontaktadresse für Ablaufwarnungen ist unsere eigene, nicht Ihre.
- E-Mail-Versand
- Systemnachrichten (Bestätigung, Passwort-Zurücksetzung, Rechnungen) werden über den in der Serverkonfiguration hinterlegten Mailserver versendet.
Eine Übermittlung in Länder außerhalb der EU findet nur in den oben beschriebenen Fällen statt: über Stripe zur Zahlungsabwicklung und, soweit Sie Zertifikate nutzen, gegenüber der Zertifizierungsstelle Let's Encrypt.
6. Speicherdauer
- Kontodaten und Hostnamen
- Bis zur Löschung des Kontos. Danach unverzüglich gelöscht.
- DNS-Einträge
- Werden beim Löschen eines Hostnamens oder des Kontos aus der Zone entfernt.
- Serverprotokolle
- 7 Tage, danach automatisch gelöscht.
- Änderungsprotokoll
- Zwölf Monate.
- Sperrzähler
- 24 Stunden nach dem letzten Versuch.
- Cloud-Speicher
- Bis Sie das Sicherungsziel auflösen. Das ist ein eigener Schritt und geschieht nie nebenbei — auch nicht beim Löschen des Kontos: Solange ein Sicherungsziel besteht, lässt sich das Konto nicht löschen. Beim Auflösen wird der Speicher beim Rechenzentrum entfernt und der zugehörige Name aus der Zone genommen; was darauf lag, ist danach weg. Was Sie dort ablegen, verschlüsseln Sie selbst — wir kennen Ihre Passphrase nicht und können die Inhalte nicht lesen.
- Anfragen und Anhänge
- 24 Monate nach Abschluss der Anfrage, danach automatisch gelöscht. Wird ein Kundenlink vergeben, verfällt er 90 Tage nach der letzten Nutzung; hat das Systemhaus einen eigenen Mailserver hinterlegt, gibt es keinen Kundenlink — der Austausch läuft dann ausschließlich per E-Mail über dessen Postfach.
- Rechnungen und Buchungsbelege
- Zehn Jahre. Das ist gesetzlich vorgeschrieben (§ 147 AO, § 257 HGB) und geht einem Löschverlangen vor. Die Rechnungen liegen bei Stripe; im Kundenbereich steht eine Kopie mit Nummer, Betrag und Zeitraum. Bei einer Kontolöschung wird die Kopie entfernt, das Original bleibt für die Dauer der Aufbewahrungsfrist bei Stripe.
- Zahlungsdaten bei Stripe
- Nach den Fristen von Stripe, längstens für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten. Wir können sie dort nicht vorzeitig löschen.
7. Ihre Rechte
Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21 DSGVO).
Die Auskunft nach Art. 15 und die Mitnahme nach Art. 20 holen Sie sich selbst: im Kundenbereich unter Konto → Ihre Daten. Dort steht alles, was zu Ihnen gespeichert ist, samt dem Zweck — und zum Herunterladen als Text- oder JSON-Datei. Sie müssen dafür nichts beantragen und auf nichts warten.
Ihr Konto und alle zugehörigen Hostnamen können Sie ebenfalls jederzeit selbst löschen — im Kundenbereich unter „Konto“. Für alles andere genügt eine E-Mail an info@ido-gmbh.de.
Außerdem haben Sie das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren. Zuständig ist die Behörde Ihres Wohnsitzes oder unseres Firmensitzes.
8. Änderungen
Wir passen diese Erklärung an, wenn sich der Dienst oder die Rechtslage ändert. Bei wesentlichen Änderungen informieren wir angemeldete Kundinnen und Kunden per E-Mail.